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Geschichte des Seniorenheim Hege


 

Das Altersheim Hege war ursprünglich ein Bauernhaus und gehörte der Familie Hotz in Hege.
Nachdem eine Magd in der Pfarrei Wasserburg hilflos in ihrem Bett erfroren war, wurde das Anwesen von den 4 Gemeinden Hege, Wasserburg, Nonnenhorn und Bodolz als Armenhaus käuflich erworben.

Die Bewohner, die damals ausgediente Knechte und Mägde waren, wurden vom Armenvater Taubenberger und seiner Frau bis 1900 betreut. In diesem Jahr kamen die Barmherzigen Schwestern des heiligen Vincenz von Paul, genannt Vinzentinerinnen ins Haus.

Das Haus führte nun die Bezeichnung „Kranken- und Pfründenhaus Hege“ von 1900 bis 1921.
Es gab zum Haus zusätzlich einen ambulanten Dienst für die Gemeinden.

Hausarzt war Herr Dr. Johann Epple von Wasserburg. Er und andere Chirurgen von Lindau führten auch Operationen im Hause durch.

Nachdem in Lindau 1921 ein großes Krankenhaus gebaut worden war, wurde die Aufnahme
von Kranken aufgehoben. Deswegen erfolgte die Umbenennung in „Altersheim Hege“.
Seitdem dient das Haus der Aufnahme von alten Menschen. Seit 1935 liegt die Vorstandschaft in den Händen der jeweiligen amtierenden Bürgermeister.

1928 wurde das alte Bauernhaus modernisiert.

Anfang der 60iger Jahre wurde das Haus zu klein und der „Bauteil A“ angebaut,
welcher 1962 eingeweiht wurde. 1980 konnte das Haus der Heimmindestbauverordnung nicht standhalten.

Das Treppenhaus und der Dachstuhl entsprachen nicht den Vorschriften des
Brandschutzes, deshalb wurde 1980 der Bauteil B entkernt und neu ausgebaut. 1980 verliesen die Ordensschwestern das Haus, da sie selber schon ein beträchtliches Alter hatten und keinen Nachwuchs mehr im Orden bekamen. Deshalb wurde seit 1980 das Haus von den drei Gemeinden Wasserburg, Bodolz und Nonnenhorn betrieben.

Eine Tierhaltung fand bis 1990 statt. Die Schweine dienten als Verwerter von Biomüll.

1992 fand der sogenannte „Türmlesbau“ statt, d. h. es wurde ein Bettenaufzug mit den Aufenthaltsräumen angebaut.

Seit 2003 wurde aktiv an den Plänen zum Neubau des Heimes gearbeitet.
Da das bestehende Haus den baulichen Anforderungen der Heimmindestbauverordnung
nicht mehr entsprach und eine Sanierung unrentabel gewesen wäre.

Ab dem 07.12.05 wird das neue Haus mit 88 Betten in Betrieb genommen, welches sich auf dem Nebengrundstück befindet.

Somit endet die Ära des alten Seniorenheimes Hege und beginnt die des neuen

 
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